Die Texte und Bilder werden laufend aktualisiert!

Österreichische Staatsmeisterschaften 2019

Junioren 1, Elite

In der Eliteklasse schnappte sich das Trio Divna Heiss, Katharina Heiss und Florentina Gruber den Österreichischen Staatsmeistertitel.
Beachtliche Erfolge erzielte auch das Junioren 1 Paar Emma Dolleschka und Emily Schramek. Sie machten alles richtig und sicherten sich den österreichischen Meistertitel.
Ella Stiglitz, Denise Jascha und Kerstin Schober holten sich österreichisches Meisterschaftsgold bei den Trios der Junioren 1.

Elite

Junioren 1


Jugend 1

Besonders erfreulich war der Ausgang der Österreichischen Meisterschaften für die Mädels der Jugend 1. Julia Topf und Katharina Gallauner vom LZ USA Krems eroberten den Österreichischen Vizemeister und die Qualifikation für die EM.
Große Freude gab es auch bei Jimena Wagensonner , Annika Reif  und Lena Ulrich die mit ihrer Leistung nicht nur Österreichischer Meister wurden, sondern ebenfalls das Ticket für die Europameisterschaft in Israel lösten. Herzlichen Glückwunsch!
Durch einen Muskelfasereinriss verletzt, fiel Nicola Schiebl mit Lea Parisot und Svenja Maglock leider auf den achten Platz zurück.


Offene 1

In der Klasse Offene 1 in der nur 2 Formationen aus Krems antraten konnte Celina Lagler und Cara Übl den 2. Platz erkämpfen. Ihre Teamkolleginnen Emma Tüchler, Iris Übl und Laura Heiß wurden dritter.

Siegerehrung


Jugend 3

Die Formationen der Klasse Jugend 3 zeigten sich von ihrer besten Seite.
Das Siegertreppchen der Paare war hart umkämpft. Schließlich mussten sich Lucia Doppler und Linda Kagerer nur von einer Formation aus Graz geschlagen geben und freuten sich über die Silbermedaille. Der 4. Platz ging an Juno Riedl-Söllner und Laura Skorsch. Anna Tschak  und Katharina Roth erreichten noch den 12. Platz.

Bei den Trios lief es noch besser. Svea-Sofie Strohmeier, Nadine Antl und Finja-Fay Strohmeier waren überragend und sicherten sich den Österreichischen Meistertitel.
Der Vizemeister ging an Amelie Ertl, Chiara Endredy und Lea Reisinger. Den undankbaren 4. Platz belegten Antonia Leithner, Anna-Katharina Klatovsky und Valentina Schmoll.


Rasante Entwicklung in über 30 Jahren

Stolz über die Entwicklung der Sportakrobatik in Österreich sind Stefan Fürst und Leopold Berndl.
Fürst brachte die „neue Sportart“ Sportakrobatik Anfang der 80iger Jahre nach Österreich.
Bereits bei den ersten Informationsveranstaltungen kam Leopold Berndl dazu. Gemeinsam wurde versucht einen Verband zu gründen und aufzubauen. „Wir versuchten Trainingsunterlagen zu bekommen, mussten aber sehr schnell feststellen, dass Deutschland ganz anders arbeitet als Ungarn, Polen oder England. 1988 fand der erste Österreichische Wettbewerb in Krems statt, als Richtlinie dienten drei A4 Seiten mit Strichmännchen. Geturnt wurde auf 20 blauen Schulmatten. Schon bald kristallisierte sich die Union Sportakrobatik Krems (1987 gegründet) zur Hochburg heraus. Aus beruflichen Gründen übersiedelte Stefan Fürst nach Amerika und Leopold Berndl übernahm die fachliche Organisation in Österreich.

Die anfänglichen Schwierigkeiten konnten den Enthusiasmus nicht stoppen, und das Niveau und die Teilnehmerzahlen stiegen ständig. 1999 kam die nächste große Hürde, der Int. Sportakrobatik Verband schloss sich dem Int. Turnverband an. Auch in Österreich wurde die Sportakrobatik in den Turnverband eingegliedert. Von nun an war man nicht mehr der Kleinstverband, sondern eine Fachsparte eines großen und gut organisierten Fachverbandes.  Heute hat man den Anschluss an die Europäische Spitze gefunden.

„Ein großes Ziel von mir war es, Staatsmeister zu küren und an Welt- bzw Europameisterschaften teilzunehmen“ erzählt Berndl, „dass es uns nach 30 Jahren gelungen ist, macht mich sehr stolz. Das Team um Bundesfachwartin DI Theresa Longin leistet hervorragende Arbeit. Und ich glaube, dass wir die ersten EM Medaillen bald feiern können“.